Neuigkeiten

22.02.2020, 16:03 Uhr
Klimapolitik ist mehr als CO2-Vermeidung
Auch notwendige Anpassungen gehören in den Blick
Die CDU Radebeul hat sich intensiv mit dem Thema Klimapolitik befasst und ihre Meinung in einem Positionspapier (s. Anlage) zusammengefasst. Die Radebeuler Union will damit einen Diskussionsbeitrag für eine realistische Klimapolitik leisten und wird dafür innerhalb der CDU, vor allem im Landesverband der Sächsischen Union, werben. Erwogen wird ein Antrag zum nächsten Landesparteitag im Herbst. Auch in Radebeul soll das Thema in Veranstaltungen aufgegriffen und vertieft werden.
 
 „Der unbestreitbare Klimawandel beschäftigt zurecht viele Menschen und alle Medien in unserem Land“, sagt CDU-Chef Werner Glowka. „Um so wichtiger ist es, das Thema realistisch anzugehen“. Vor allem die wachsende Weltbevölkerung mache Klimaschutz schwierig und lasse alle Bemühungen hierzulande wie einen Tropfen auf dem heißen Stein erscheinen. Daher könne Klimaschutz nur global gedacht und bewerkstelligt werden. Dazu fehlen einerseits verbindliche Regularien und andererseits die notwendige Akzeptanz – außerhalb Deutschlands und Europas. Als lokales Beispiel für zu korrigierende Maßnahmen durch die Politik wäre das Pumpspeicherkraftwerk Niederwartha zu nennen. Dieses steht still, weil es sich nicht mehr rechnet. Gleichzeitig sind fehlende Stromspeicher das zentrale Hindernis für den Ausbau erneuerbarer Energien. Und Pumpspeicherkraftwerke sind die besten Stromspeicher. „Wenn Klimapolitik glaubwürdig sein will, dann muss sie diesen Widerspruch auflösen“, sagt CDU-Chef Werner Glowka und erinnert damit an die vielfachen Bemühungen der Dresdner CDU zum Erhalt des Pumpspeicherkraftwerks.
 
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