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Neuigkeiten
20.08.2020, 21:29 Uhr
CDU fordert "Corona-Schwimmkurse" für Grundschüler
Mit zusätzlichen Schwimmkursen soll ausgefallener Schwimmunterricht kompensiert werden
 „Jedes Grundschulkind muss schwimmen können, das steht im sächsischen Lehrplan, und das muss auch in Corana-Zeiten gelten“, fordern die Radebeuler Christdemokraten. Immer wieder kommt es zu tragischen Badeunfällen, da weniger Kinder schwimmen lernen als früher. Seit März gab es keinen Schulschwimmen mehr, weil die Schwimmhalle schließen musste. Diejenigen Kinder, die nicht anderweitig schwimmen lernen, drohen zum wachsenden Anteil der Nichtschwimmer in Deutschland zu werden. „Das wollen wir nicht hinnehmen“, meint die Radebeuler CDU.
 
 
Schwimmhalle Radebeul am Krokofit
„Wir müssen dafür sorgen, dass alle Kinder das verbindliche Lehrplanziel der Grundschule, schwimmen zu können, auch tatsächlich erreichen. Viele Grundschulkinder können bereits schwimmen, wenn in der zweiten Klasse Schwimmunterricht auf dem Stundenplan steht, aber eben längst nicht alle“, sagt die Radebeuler CDU-Stadträtin Dr. Katja Schröter, die im Hauptberuf die Grundschule Kötzschenbroda leitet. „Deshalb muss das ausgefallene Schulschwimmen für diejenigen, die noch nicht schwimmen können, irgendwie nachgeholt werden“, so Katja Schröter.
 
Diese Forderung unterstützt die Radebeuler CDU nachdrücklich und macht gleich einen konkreten Vorschlag: Der Radebeuler Bäderbetrieb sbf soll kostenlose Schwimmkurse für diejenigen Kinder anbieten, deren planmäßiger Schwimmunterricht wegen Corona nicht stattfinden konnte. Die Kosten dafür soll der der Freistaat übernehmen. Schließlich sollen die Schüler genau das lernen, was sie unter normalen Umständen im Unterricht gelernt hätten.